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| Krankheiten meist b. Echsen |
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Vitaminmangel / Avitaminose Vitamin A Mangel: Augenschädigungen wie Trübung und Schwellung Hautentzündungen Vitamin B Mangel: Lähmungserscheinungen an Hinterbeinen und Schwanzwurzel bei Echsen Häutungs- und Wachstumsschwierigkeiten Hautveränderungen (Risse, Erblassen der Tiere) Vermehrte Infektionsanfälligkeit Mundfäule Gleichgewichtsstörungen Vitamin D Mangel: Knochenerweichung Rachitis Zahnausfall Panzererweichung oder -deformation Weiße Flecken auf dem Panzer von Schmuckschildkröten Knochenbrüche Vitaminüberschuss / Hypervitaminos Vitamin A Überschuss: - unkontrollierbare Blutungen in den inneren Organen Vitamin D Überschuss: Verkalkung der Arterien unkontrollierte Knorpel- und Knochenbildung Kalk- und Calciumüberschuss: Kalkansammlung im Nierengewebe, an Herzwänden und Arterien Entstehung von Nieren- und Blasensteinen
Rachitis Die Rachitis ist wahrscheinlich die häufigste Knochenkrankheit bei Reptilien in Gefangenschaft. Definitionsgemäß tritt Rachitis bei Tieren auf, die sich noch im Knochenwachstum befinden. Die Krankheit kann man aufhalten, aber die Folgen einer Rachitis sind nicht reversibel. Die betroffenen Tiere werden immer Deformierungen behalten, was aber nicht heißt, dass sie nicht lebensfähig sind. Unbehandelte Tiere werden jedoch früher oder später eingehen. Symptome: Erstes Anzeichen einer Rachitis ist in vielen Fällen ein Zittern der Gliedmaßen. Betroffene Tiere fangen in fortgeschrittenem Stadium aufgrund gebrochener Knochen oft an zu hinken oder bewegen sich insgesamt unnormal. Sie bekommen Knochendeformierungen wie z. B. gekrümmte Gliedmaßen oder eine krumme Wirbelsäule und der weiche Unterkiefer wird durch den Zug der Muskeln bogenförmig geöffnet. Die Tiere hören auf zu wachsen, bei Schildkröten wird der Panzer weich und eindrückbar, bei Wasserschildkröten bilden sich dort weiße Flecken. Behandlung: Um Rachitis zu behandeln, muss man die Versorgung der Tiere mit Vitamin D3, Kalzium und Phosphor sicherstellen. Dabei ist auf ein Kalzium-Phosphor-Verhältnis von ca. 1,5:1 zu achten. Gleichzeitig muss man nach den Ursachen der Krankheit suchen. Meistens liegt eine Mangelversorgung wie z. B. unzureichende UV-B Strahlung vor. Das Tier sollte dann regelmäßig und ausgiebig mit einem UV-B Flächenstrahler bestrahlt werden.
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