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Krankheiten

Krankheiten, die in der Terraristik geläufig sind,

 

einige haben wir und werden wir hier nacheinander mal zur Info Listen,

davon sind mansche sehr geläufig und andere eher selten :

 

Fangen wir mal mit einer der bekanntesten Erkrankung an :

 

IBD auch Boa-AIDS genannt :

ist wohl zur Zeit leider die bekannteste bzw. Popolärste Krankheit bei den Schlangen, davon abgesehen wohl die schlimmste, qualvollste und extremste Krankheit bei den Boas und ein schneller tod für z.B. Python Regius, sie sollte bei Boas immer wieder über Jahre hinweg untersucht werden, immer wieder testen lassen, erstrecht bei Tieren wo die Herkunft nicht nachvollziehbar ist, sollte unbedingt für sehr lange Zeit eine Quarantäne Haltung für jeden Besitzer notwendig und für jedem selbst entschieden eine Pflicht werden, man ersparrt sich selber und den Tieren so einiges an Leid. Die Bluttests allein der Elterntiere und auch deren Jungtiere sind einfach immer noch keine Garantie für wirklich freie Tiere, denn IBD ist erst nach 2 Jahren im Blut der Schlange wirklich nachzuweisen und deshalb sind Optotionen von Tieren z.B. ein Tier eines Wurfes die sichere Variante zur Quarantänezeit.

Viele Boas und Pythons erkranken durch magelnde vorsicht daran, da viele irrtümlicherweise meinen, "mir kann sowas nicht passieren", aber vorsicht wird Dir jeder gute Schlangenzüchter raten und bestätigen das es notwendig ist, wenn man auf sicherer Seite sein möchte, jedes Jahr immer wieder einen neuen Test durchzuführen, lange Quarantänezeiten einzuhalten und sogar optozieren von Todgeburten/Jungtieren eines Wurfes vornehmen zu lassen, da dies nur die einzigst richtige Sache ist solch einer Krankheit vorzubeugen,.....diese ganze Vorsicht hat zwar seine Kosten, aber über die Jahre zahlt sich solch Vorsicht aus und man schützt sich ebenfalls vor Überraschungen.

die Erklärung zur Krankheit ist :

 

 

Inclusion Body Disease

 

Einschlusskörperchenerkrankung der Boiden :

IBD ist vermutlich eine durch Viren hervorgerufene Erkrankung von Riesenschlangen. Neben den Pythons sind vor allem die Boas betroffen. Der Erreger ist nicht bekannt, es scheint aber, dass Viren in verschiedenen Körperzellen z.B. Leber, Niere, Pankreas, aber auch Gehirn und Nervengewebe sogenannte Einschlusskörperchen hervorrufen. IBD ist heute eine der wichtigsten ansteckenden Krankheiten bei Schlangen in Gefangenschaft und man sollte sie kennen und etwas von ihr wissen.

Symptome :

Die Symptome sind eher unspezifisch. IBD ist eine langsam fortschreitende Krankheit bei Boas. Als erstes Zeichen tritt oft Erbrechen auf bei den Tieren. Weitere Symptome sind ZNS-Störungen wie Kopfzittern, Desorientierung, Inkoordination und Lähmung. Sekundär kann eine bakterielle Infektion wie Pneunomie oder Stomatis die Mundfäule erfolgen. Betroffene Schlangen magern schließlich ab und sterben. Pythons erkranken im allgemeinen schneller als Boas und zeigen nur ZNS-Störungen und kein Erbrechen, wobei der z.B. Python Reguis in bis zu einer kurzen Zeit von bis ca. 10 Wochen daran verstirbt, ist er einmal erkrankt daran.

Ansteckung und Übertragung :

Der Übertragungsweg ist unbekannt. Es ist möglich, das Schlangenmilben den Virus übertragen können. Eine infizierte Schlange, die in einen gesunden Bestand gebracht wird, kann das Virus schnell verbreiten, durch vieleicht frisches Kot absetzen und andere Tiere infizieren sich gegebenenfalls durch das Züngeln an diesem frischen Kot oder halt eventuell durch die Schlangen Milben. Die Verbreitung des Virus kann auch durch das Handling mehrerer Schlangen ohne Zwischendesinfektion der Hände erfolgen. Offen ist auch, ob das Muttertier das Virus auf die Jungen überträgt. Es scheint das Schlangen das Virus jahrelang in sich tragen können, ohne dass Symptome auftreten .

Diagnose :

Durch eine Leberbiopsie kann der Virus durch die intrazytoplasmatischen Einschlüsse mikroskopisch nachgewiesen werden. Ein Bluttest kann bereits Einschlusskörperchen aufzeigen (ca. nach zwei Jahren), aber um sicher zu sein, muss eine Gewebebiopsie durchgeführt werden, damit ist man auf der Sicherenseite.

Therapiemöglichkeit :

Keine Therapiemöglichkeit, falls die Diagnose bei Ihrer Schlange gestellt wurde, wird die Euthanasie empfohlen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Wichtig ist, dass die infizierte Schlange mit keiner anderen Schlange in Kontakt kommt.

Schutzmassnahmen :

Wichtig ist es, bei allen neuen Schlangen eine Quarantäne von mindestens sagen viele 3-6 Monaten zu machen, besser ist diese über Jahre in Quarantäne zu halten. In Zweifelsfällen können prophylaktisch Leberbiopsien entnommen werden. Milben als mögliche Überträger der Erkrankung sollten generell immer bekämpft werden. Als Vorsichtsmassnahme sollte man zwischen jedem Handling einer Schlange, sich grünlich die Hände waschen bzw. gegebenenfalls desinfizieren, wir verwenden gerne, beim Tierarzt oder in unserer Region bei Holland erhältlich, dass Mittel Frontline, in diesem Mittel ist Alkohol enthalten, es ist eigentlich ein Mittel gegen Parasieten, aber durchaus auch zur desinfektion der Hände geeignet, durch den hohen Alkohol gehalt iin diesem Arztneimittel. Terrarien von verstorbenen Tieren müssen gut desinfitiert werden.

gute Links, wo diese Krankheit ebenfalls sehr gut beschrieben ist :

http://www.boa-constrictor.at/index.html

http://www.albino-boa.de

 

Wir hoffen das neue Behandlungsmethoden für diese Krankheit in kürze durch gezielte Forschung bereit stehen.

 


Weitere Erklärungen zum Thema in der Terraistik geläufigsten Krankeiten folgen !!!!

 

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