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Die kleine Apotheke des Reptilienhalters
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 Die kleine Apotheke für den Reptilienhalter :

 

 

Achtung !!! Vorab ein Hinweis :

Dieser Text, Liste, Tipps und Anleitungsvorschläge dienen lediglich zur Information und dienen als kleine Hilfestellungen, wir übernehmen keinerlei Gewährleistung und sind nicht Haftbar, da wir Sie hiermit darauf aufmerksam machen und hinweisen, dass der Gang zum Fachkundigen - Tierarzt die beste Vorbeugung für einen eventuellen Krankheitsfall und vielleicht bevorstehenden Verlust des Tieres ist. Bei schweren Krankheitsbild immer einen TA aufsuchen!!! Und wer auf  Nummer sicher gehen möchte und sein Tier liebt, nimmt diesen Weg gerne in kauf.

 

Inhalt :

Vorbeugungsvorschläge von Medikamente und bei eventuellen Erkrankungsbild

Vorschläge an Instrumenten die nicht fehlen sollten bei einer Haltung von Reptilien

Tipps und kleinere Tricks, sowie wo bekommt man diese Instrumente und Medis her.

 

Die Medikamenten – Vorschläge :

 

Rivanol ( Mittel in Tablettenform), Ethacridin ist enthalten, Hauptwirkstoff,
auch bezeichnet als:
6,9-Diamino-2-ethoxyacridin; Ethacridinum
Allgemeines
Ethacridin dient vor allem der Verhütung und Bekämpfung von bakteriellen Entzündungen und Infektionen. Es wird örtlich (lokal) zur Spülung und zur antiseptischen Säuberung von Haut, Wunden und Körperhöhlen eingesetzt. Der Wirkstoff wird außerdem bei bakteriellen Entzündungen im Mund- und Rachenraum angewendet, wie es bei Reptilien im Mundraum wirkt sollte mit dem Zuständigen Tierarzt besprochen werden, bevor man es einsezt

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?
· Wachstum von Krankheitserregern auf der Haut und Schleimhäuten hemmen
· Krankheitserreger auf der Haut und den Schleimhäuten abtöten

, erhältlich in jeder Apotheke so käuflich zu erwerben.

Wird angewendet, wenn z.B. eine Schlange eine Bissverletzung von einem Futtertier ( Ratte ) bei lebend Fütterung davon getragen hat, hilft der Haut bzw. bei dem Heilungsprozess des Schuppenkleides des Tieres, da es bakterien, die sich automatisch ansiedeln in einer Wunde, abtötet 

Anwendung :

Tabletten nach Packungsbeilage dosiert verwenden. Keine Orale Verabreichung nur nach einer Absprache vom TA, wechselwirkung nicht beim Reptil bekannt, nur zum behandeln der Haut.

Beispiel : 1 Tablette auf ca. 3-4 Liter lau warmes Wasser auflösen. Das verletzte Tier nehmen und darin baden für ca. 10-15min., darauf achten das sich das Wasser nicht zu stark abkühlt. Unbedingt darauf achten, dass diese Prozedur in einem geschlossenen beheizten so ca. 28 Grad warmen Raum geschieht, denn sollte Durchzug herrschen  könnte Ihr Tier aufgrund dessen eine Lungenentzündung davon tragen und die Situation Ihres Tieres wird verschlimmert anstatt verbessert. Ebenfalls muss gesagt werden sind die Verletzungen- zu stark und tief, sollte das Tier extreme Blutungen haben bzw. stark blutige offene wunden, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, denn dieser kann eventuell einer Verblutung vorbeugen, die Behandlung mit diesem Mittel wäre in so einem Fall nicht Ratsam ohne absprache eines Fachkundigen Tierarzt, da man dann davon ausgehen kann, dass das Tier eine Blutvergiftung davon tragen könnte. Nach dem Bad unbedingt darauf achten, dass man das Tier gut abtrocknet und das es an einer gut warmen Stelle im Terrarium abgelegt wird, Achtung !!! kein Einstreu ins Becken bei solch Verletzungen der Art, dieses könnte in die offenen Wunden gelangen und weitere Entzündungen etc. hervorrufen, am besten nur etwas Zewa oder Zeitungspapier auslegen, Zewa ist die bessere Variante in diesem Fall.

Tipp : Bei zu starken Verletzungen sollte man immer daran denken bzw. damit rechnen, dass ein eventueller Verlust des Tieres bevor steht und sich Geistig darauf vorbereiten, damit man im nachhinein nicht zu traurig ist.

Am besten damit so etwas nie nie nie geschieht, immer bei lebend Fütterungen anwesend bleiben, bis z.B. die Schlange die Beute erlegt hat!!!!

Wirkung :

Hilft der Haut sich zu heilen und tötet Bakterien ab, die eine Entzündung hervorrufen können, es wirkt Entzündungen die vorhanden sind entgegen.

Tipp : ein lau warmes Bad in Kamillen-Tee ist ebenfalls entzündungshemmend, dies kann Ihrem Tier ebenfalls eine Wohltat sein.

 

 

Frontline  ( Ethanol/Alkohol haltige Flüssigkeit in einer Pumpflasche ), erhältlich in Apotheken, beim TA und in Holland frei käuflich im Zoofachhandel.

Frontline dient zur Bekämpfung von Ektoparasiten, wie Milben, Zecken und Flöhen ( meist zu finden bei Säugetieren ), immer die Anleitung des Produktes beachten, soweit wir wissen ist hier darauf zu achten bzw. Sie darauf hinzuweisen, dieses Mittel hat nach unseres wissens keine Zulassung für die Anwendung auf Reptilien, was aber vieleicht noch kommt, da es für Säugetiere entwickelt wurde, es ist zwar wirksam, nur können wir nicht vorhersehen, wie die Verträglichkeit bei den einzelnen Arten und Individuen ist, was klar ist.

Enthalten ist Fipronil wirkt als Kontaktgift und hemmt den GABA (= Gamma-Amino-Buttersäure) Rezeptor im Zielorganismus.

Wir haben nur gute erfahrungen mit diesem Mittel gemacht und jeder muss selber entscheiden ob er es benutzt oder nicht.

Anwendung :

Es sollte nie dem Tier ins Gesicht gesprüht werden ob Reptil oder Säugetier, es könnte daran erblinden, man kann sich behelfen zum Schutz der Augen mit einer Augensalbe die man ebenfalls bei Tierarzt bekommt, wenn eine komplett Körperbehandlung unumgänglich ist, am besten ist die Anwendung bei Schlangen zum Beispiel wie folgt, man sprühe sich die Hände ein, je Hand ca. 3 -4 Pumpstöße, achtung !!! Menschen mit Überempfindlichkeit, bitte Einweghanschuhe anziehen, bevor sie sich das Mittel in die Hände sprühen, sprühen so das sie gut benetzt sind und man lässt die Schlange einfach durch die Hände gleiten, aber nur direkt auf der Haut anzuwenden, wenn ein starker Befall vorhanden ist. Aufgrund der Desinfektionswirkung des enthaltenden Ethanols in Frontline, kann man dieses auch zur Anwendung einer gründlichen Reinigung des Lebensraumes ( Terrariums) verwenden, was bei einer Erkrankung bzw. Befall von Parasiten durchaus Ratsam ist, da nicht nur auf dem Tier Milben sein werden, für die regelmäßige Reinigung nicht zu empfehlen, da das Produkt seinen Preis hat, dafür gibt es ebenfalls günstige Alternativen.

Bei Säugern, Vögeln, Schlangen und Echsen ist das Produkt soweit bekannt aus erfahrungs Berichten unbedenklich, nicht anzuwenden bei Amphibien, Spinnentieren und Insekten, diese würden bei direkter Behandlung daran versterben, vor allem Spinnen !!! ist auch klar, wenn man darüber nachdenkt, da es ja gegen Milben und Zecken eingesetzt wird und diese zu den Spinnentiere gehören, somit würde eine Vogelspinne diese Prozedur nicht überleben. Zur Reinigung des Beckens nur verwenden, wenn Sie es anschließend mit einem sauberen Tuch und klarem Wasser wieder auswaschen und es gut Lüften, was so oder so zu empfehlen ist.

Wirkung :

Bei direkter Anwendung werden die Ektoparasiten direkt abgetötet, bei starkem Befall und Eiablage der Parasiten ist eine zweite und dritte Behandlung mit einigen vielen Tagen bis Wochen von 3 bis 5 wöchigem Abstand ratsam, damit auch frische Schlüpflinge direkt abgetötet werden. Achtung wärend der Behandlung an der Schlange ist darauf zu achten, das ausreichend frische Luftzufuhrvorhanden ist, die Schlange nach Behandlung am besten separat in eine "Faunabox" oder der gleichen setzen und natürlich warm soll sie es auch haben, eventuel ein extra Quarantänebecken nehmen, mit nicht viel drin ausser etwas Einstreu/Bodengrund/Zeitungspapier und eine Schale mit frischen Wasser. Luft deswegen, da der Alkohol im mittel nicht gut für die Lunge ist, also auch ausreichend Lüften, vorallem das Becken was mitbehandelt werden musste, gegebenen Falls auch der gesamte Raum, wo sich das Tier befindet/befand. Die Wirkung von Frontline auf die Fettschicht wurde noch nicht geprüft, daher bei einereventuell zu berücksichtigen Beschädigung der epidermalen Fettschicht könnte der kutane Wasserverlust bis auf das 15fache ansteigen. Daher solte sichergestellt sein, dass die Boa nach der Anwendung Zugang zu einem geeigneten Schlupfwinkel mit hohem Feuchtigkeitsgehalt hat, die Luftfeuchte etwas höher als normal.

Achtung : 

Wenn es sich vermeiden lässt, nicht auf Babys anwenden, da das Risiko eines versterbens hoch ist, da diese Aufgrund des hohen Alkohol gehaltes mansche erstickt sind und Fipronil eventuell zu stark dosiert war, wenn eine Anwendung, doppelt darauf achten, dass das Tier ausreichend belüftet wird und das Mittel am besten mit Alkohol verdünnen und am Tier selbst möglichst kleine dosen Anwenden, dann lieber eine Anwendung mehr in kauf nehmen, sollte man nicht alle Milben abgetötet bekommen nach einem normalen Therapiezyklus, aber keinen vergilbten Alkohol benutzen. Denkt dran Luft, Wärme und feuchte beachten bei dieser Behandlung.

 

Teebaumöl, erhältlich in jedem gutsortiertem Zoofachgeschäft.

Ist ein natürliches Produkt aus dem Teebaum, dieses wirkt auf  Milben abstoßend, es hat ein angenehmen Eigengeruch und kann auch Vorbeugend angewendet werden. Direkt auf der Milbe, lässt es sie ersticken da sich das Öl in deren Luftaufnahme Organe fest setzt, den Geruch mögen diese Spinnentierchen auch nicht sonderlich gerne, sagt man sich, deswegen eine Langzeitwirkung bei mehrmaliger Verwendung (Vorbeugung).

Wird wie Frontline gegen Milbenbefall eingesetzt, kann auf  Dekor und im Innenraum von Terrarien angewendet werden, der Parasit stirbt erst nach einer längeren Einwirkung ab, das heißt man muss diese Anwendung mehrfach durchführen, da es ein natürliches Mittel ist und keine Chemische Keule, braucht dieses etwas länger damit es seine volle Wirkung entfaltet. 

 

 

Bene - Bac -Gel  ( gefriergetrocknete Lactobacillus und Bacterium Paste ), erhältlich in Apotheken und beim TA.

Meist in einer Packung mit 4 kleine Tuben zu je 1 Gramm abgepackt.

Wird eingesetzt bei einer Appetitlosigkeit, bei vorausgegangenem auswürgen von Futter, bei Durchfällen und oder Verstopfungen, die jeweils meist bei Reptilien durch starke Stress – Situationen hervorgerufen werden.

Ebenfalls anwendbar zur Vorbeugung bei anstehenden Stress – Situationen, wie einer Umquartierung oder der Gang zum Tierarzt.

Anwendung :

Ist Oral zu verabreichen unter Berücksichtigung des Gewichtes des jeweiligen zu behandelnden Tieres.  Packungsbeilage bzw. Anleitung lesen und beachten. Kann direkt aus der Tube gegeben werden, was aber nicht ratsam ist, sondern mit Hilfe einer Einwegspritze ist die genaue Dosierung des Mittels möglich, damit eine Überdosierung verhindert wird und die Medikamentierung auch gewährleistet ist.

Wirkung :

Es hilft dem Tier dabei seinen Appetit wieder zu finden, was wichtig ist der ganze Magen - Darmhaushalt wird wieder in die richtigen Bahnen gelenkt und siedelt wieder die lebenswichtigen Darmkulturen im Bereich an und lässt sie gesund vermehren, da diese durch eine solchen Erkrankung sehr leiden und absterben. Ebenfalls hilft es vor Austrocknung des Tieres, Dehydration wird vorgebeugt, was schnell passieren kann bei auswürgen von Futter und bei Durchfällen.

 

Panacur  (  2,5% Lösung oder auch in Tablettenform ), erhältlich beim TA

Wird eingesetzt bei verdacht von Wurmbefall ( Endoparasiten ) in manschen Fällen und bei logischerweise bewiesenen Wurmbefall, durch eine frische Kotprobe. Sollte halbjährlich wiederholt werden, wenn man Lebendfütterungen durchführt, ist dieses durchaus sehr Ratsam, da Futtertiere mit Parasiten verseucht sein können und diese über den Magentrakt in den Darmtrakt der z.B. Schlange gelangen können, diesen ganzen Weg überleben und sich dort in der Schlange ansiedeln, vermehren und wachsen, was bei Nichtbehandlung durchaus zu einem großem und tödlichen Problem für z.B. die Schlange werden kann, wie gesagt es kann, denn es existieren auch viele Endoparasiten auch Pseudoparasiten genannt, die in die Schlange geraten und sie als Fehlwirt missbrauchen, aber so gut wie keine Wirkung auf die Schlange haben, sprich es macht dem Tier nicht viel aus, da kaum eine klinische Wirkung erkennbar ist, dieses muss erwähnt sein und behandelt man mit einer Wurmkur automatisch mit. Wurmkur ist ebenfalls die Erstbehandlung von Wildfängen und Farmnachzuchten, da diese eigentlich generell verseucht sind, mit zum Beispiel Bandwürmern und Hakenwürmern.

Anwendung :

Oral einzuführen unter Berücksichtigung der Mengenbestimmung durch das Gewicht des zu behandelnden Tieres. Am besten natürlich nochmals mit dem TA absprechen.

Wirkung :

Tötet innerhalb von weniger Einwirkzeit die Würmer ab und werden natürlich ausgeschieden.

Endoparasiten :

Endoparasiten können über den Verzehr befallener Beutetiere in den Körper der Schlange gelangen, es gibt aber auch Arten (wie einige Hakenwürmer) deren Larven sich aktiv durch die Haut bohren. Zu unterscheiden sind echte Parasiten der Schlangen von den harmlosen Pseudoparasiten, das heißt Parasiten, die zusammen mit dem Beutetier aufgenommen wurden, aber keine schädigende Wirkung entfalten. Außerdem können verschiedene Würmer Schlangen als Fehlwirt befallen und rufen dabei meist kaum klinische Symptome hervor.

Bei den durch Einzeller hervorgerufenen Erkrankungen ist die Monocercomoniasis („Geißeltierchen-Enteritis“) von größerer Bedeutung. Der Erreger aus der Gattung Monocercomonas verursacht vor allem Erkrankungen des Magen-Darm-Kanals. Die häufig tödliche Amöbiasis (Erreger Entamoeba invadens) wird vor allem durch indirekten Kontakt durch Insekten übertragen und verursacht blutige Beimengungen des Kots. Kokzidiosen können mit blutigem Durchfall einhergehen; bei Schlangen kommen eine Vielzahl von Eimeriidae-Arten vor. Die Kryptosporidose (Erreger Cryptosporidium serpentis) geht mit Durchfall einher. Einige Einzeller wie Sarcocystis spp., Blastocystis spp. und Haemogregarina verursachen keine klinischen Symptome.

Saugwürmer (Trematoden) der Gattung Ochetosoma treten bei Schlangen in der Maulhöhle auf. Der Befall ist meist harmlos. Andere Saugwurmarten können auch den Darm besiedeln und, vor allem bei bakterieller Sekundärinfektion, schwere Darmentzündungen hervorrufen. Bandwürmer treten meist nur bei wildlebenden Schlangen auf, da sie mehrere Zwischenwirte benötigen, die bei Terrarienhaltung selten in ihrer Gesamtheit vorhanden sind. Die häufigsten Bandwurmvertreter kommen aus den Gattungen Ophiotaenia und Crepidobothrium und rufen kaum klinische Erkrankungen hervor. Bei Befall mit den zweiten Larvenstadium (Plerozerkoiden) verschiedener Zestoden treten in der Haut weiche Hautbeulen auf, die die beweglichen Larven enthalten.

Die artenreichste Prasitenfauna der Schlangen stellen die Fadenwürmer (Nematoden) dar. Im Darm können Spulwürmer, Haarwürmer, Oxyuren, Strongyliden (vor allem Kalicephalus ssp.) und Trichostrongliden vorkommen und bei stärkerem Befall Fressunlust, Erbrechen, Kotverhaltung und Abmagerung hervorrufen. In der Lunge können Lungenwürmer (vor allem Rhabdias fuscovenosa), Zungenwürmer (Pentastomiasis, vor allem durch Armilliferer armillatus) und Lungenmilben (Vatacarus und Pneumonyssus ssp.) eine Lungenentzündung mit Atembeschwerden und vermehrtem Schleim in den Atemwegen auslösen.

 

 

Metronidzol   ( in Tablettenform ), erhältlich beim TA

Dieses Mittel wirkt zur Bekämpfung bei Darmparasiten wie die Flagelatten, wenn diese eine lebensbedrohlich hohe Stückzahl im Darm ihres Wirtes angenommen haben. Symptome wären z.B. Futterverweigerung, Gewichtsabnahme und schlechtes Kot Bild bei eigener Optik (Augenscheinlich). Kotprobe zum Nachweis durchführen.

Anwendung :

Oral Behandlung, 100%ige Wirkung erzielt man, wenn es direkt über einen Schlauch der bis in den Magen geht eingeführt wird mit Hilfe einer Einwegspritze, natürlich muss die Tablette erst zerstampft werden und diese mit etwas Wasser eventuell zu einer Paste verrühren, kann aber auch über das Futter verabreicht werden, was aber nur eine ca. 70%-80%tige Wirkung hat. Achtung, auch hier gilt mit dem TA unbedingt vorher absprechen und Packungsbeilage gut lesen, da auch dieses nur unter Berücksichtigung des Gewichtes die genaue Menge an Mittel festgestellt und verabreicht werden kann bzw. darf.

Kleiner Richtwert/Leitfaden ist, eine Tablette Metronidzol für eine 1Kg schwere Schlange, soll nicht heißen, dass wenn man ein Beispielsweise 10 Kg schweres Tier hat, dass man dieser auch gleich 10 Tabletten auf einmal verabreicht, nein sondern man würde diese 10 Tabletten dosieren auf alle 10 Tage 2-3 Tabletten  verteil auf dreimal, sprich 3 Anwendungen. Verhältnis von ca. 1/10.  Dieses Mittel auf keinen Fall Prophylaktisch verabreichen, immer erst einen Nachweis bzw. eine Kontrolluntersuchung vornehmen.

Wirkung :

Nach korrekter Behandlung dürfen keine Darmparasiten mehr in einer Probe festgestellt werden, diese müssten abgetötet sein und natürlich ausgeschieden.

 

Marbocyl ( ein Antibiotikum entweder als Paste oder in Pulverform zum Anmischen), nur beim TA nach Diagnose erhältlich.

Dieses Mittel bekämpft Entzündungen wie z.B. die Lungenentzündungen. Achtung bei solch einem Fall ist der Gang zum Tierarzt ein muss. Symptome einer Lungenentzündung sind z.B. röcheln beim Atmen, viele nennen es auch klingeln, Verschleimungen im Mund und Rachenraum, manchmal Eitrige Absonderungen, mansche Tiere sind Eis kalt, obwohl im warmen liegen, Schlangen stellen sich auch gerne Stunden lang hochkant auf und verharren so, dieses machen sie wegen den Absonderungen, die eine Entzündung mit sich bringt, damit sie besser Luft bekommen.

Anwendung :

Packungsbeilage beachten und danach die Dosierung vornehmen, wenn nicht anders vom Tierarzt verordnet.
Die Anwendung beläuft sich nur im 14 Tägigen Zeitraum. Muss Oral eingeführt werden, am besten geht dieses bei Schlangen mit einer Einwegspritze direkt ins Maul in den Rachen geben, so das es quasi in die Schlange abläuft.

Nach den 14 Tagen des Verabreichens muss mindestens eine 14 Tägige Pause eingelegt werden, bevor man eine weitere Behandlungsphase beginnt, sollten die Entzündungen bis dahin immer noch nicht abgeklungen sein. In den meisten Fällen kann unterstützend weitere Präparate die im einklang mit dem Antibiotikum agieren zusätzlich verabreicht werden um eine Genesung des Tieres zu verschnellern. Eine Gefahr besteht, wenn eine Behandlung ohne Pause durchgeführt wird, da das Tier resistent reagieren kann und somit das Antibiotikum nicht mehr anschlägt !!!

Wirkung :

Nach der 14 Tägigen Behandlung müssten alle Entzündungsanzeichen verschwunden sein je nach Härtegrad der Entzündung. Es dürften keine erkennbaren Symptome mehr auftreten.

 

Fluconazol, nur beim TA nach Diagnose erhältlich.

 

Nur bei einer sehr schweren Lungenentzündung kommt dieses Mittel zum Einsatz, wenn alles andere nicht mehr hilft wie die normalen Antibiotikas. Dieses bekommt man nur vom Fachkundigen Tierarzt für das jeweilige betroffene Tier verschrieben oder verabreicht, oftmals gibt Ihnen der TA das Mittel direkt aus der Praxis mit nach Hause so das sie nicht noch weite Strecken auf sich nehmen müssen um dieses zu besorgen.
Dieses Mittel wird wirklich nur gebraucht wenn man eine Lungenvargelarsch machen muss !!!, wenn Antibiotikum und anderes versagen.

Bei dieser Erkrankung hilft nichts außer der Gang zum TA, dort bekommt man die nötigen Instruktionen, was man aber beachten sollte, das Tier warm halten, am besten in einer Styroporbox transportieren, gegebenenfalls sogar bei kühleren Wetter eine Wärmflasche die nicht zu heiß ist mit in die Box legen und dann auf den schnellsten Weg zum TA, unnötigen Stress vermeiden.

 

 

Bioserin ( Tablettenform, als Tropfen und Suspension ), erhältlich in jeder Apotheke und beim TA.

Um Bioserin handelt es sich um ein Mittel das aus Pferdeblut gewonnen wird, dieses Serum enthält die Proteine/Aminosäure von Pferden. Erhältlich in Apotheken oder beim Tierarzt. Bioserin ist bei korrekter Anwendung gut verträglich, das Mittel kann vom Halter selbst verabreicht werden. Es hat ein breit gefächerten therapeutischen Nutzen.

Anwendung und Wirkung :

Oral einzuführen über zum Beispiel einer Magensonde, ( Einwegspritze ), aber nur wenn das Tier eventuell Nahrung verweigert, ansonsten gilt so wenig wie nur möglich dem Tier Stress aussetzen und dann kann man dem Tier mittels Futtertier/Frostfutter das Mittel verabreichen, wie ein Nahrungsergänzungsmittel, einfach ins Futter das Mittel mittels Spritze einspritzen, wofür die Flüssige Variante des Mittels das beste ist.

Anwendbar bei Bakteriellen Infektionen im Margen/Darmbereich, bei Verdauungsprobleme, die häufig bei Jungschlangen vorkommen, oftmals bedingt durch Insuffizienz des Verdauungstraktes, bei Appetitmangel und Auszehrung und Kräfteverfall, hilft bei der Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegen eventuelle Infekte, der Allgemeinzustand des Tieres wird verbessert sogar die Gewichtzunahme wird beeinflusst. Dosierung nach Packungsbeilage, auch hier wird wieder pro Gramm Schlange eine Summe X in ml dem Tier verabreicht.

Bioserin kann eine Zusatzbehandlung bei z.B. zeitgleichen Antibiotikumtherapie sein, es hilft dem Tier einer Erkrankung entgegenzuwirken und schneller zu genesen, nach Behandlung beginnen die Tiere in der Regel sehr schnell wieder mit der Nahrungsaufnahme, als es normalerweise der Fall wäre, am besten jeden zweiten Tag über einen Zeitraum von 14 Tagen verabreichen, wärend der Behandlung mit Antibiotikum einer Infektion und einer Therapie mit Bioserin verlieren die Tiere in der Regel kein Gewicht mehr. Ebenfalls absolut zu empfehlen bei Wildfangtieren und Farmnachzuchten als Aufbaupräparat, durch starke Stress-Situationen die diese Tiere erleben müssen aufgrund Transport, Lagerung und Haltungsbedingungen in dieser Zeit, verweigern die Tiere oftmals die Nahrungsaufnahme, dabei kann das verabreichen von Bioserin sehr hilfreich sein und bringt das Tier eventuell wieder dazu etwas aufzunehmen und eventuell stellt sich eine Gewichtszunahme ein, natürlich muss man die Tiere die Chance geben sich zu aklematisieren, kann aber auch alles vergebens sein, liegt am jeweiligen Tier, ob der Lebenswillen auch stark genug ist. Das Eiweißkonzentrat Bioserin bewirkt bei der Behandlung am Tier, dass der Stoffwechsel angeregt wird, Muskelbau verbessert und verbessert das Wachstum des Tieres, Achtung !!! auf keinen Fall mit der Verabreichung Übertreiben, sonst tritt schnell eine negativ Wirkung ein, wie durch die normale Nahrungsaufnahme bekommt das Tier ja schon das was es eigentlich braucht, gibt man dem Tier noch dazu zu viel und zu oft Bioserin, kann es verfetten.

 


 

Instrumenten Vorschläge :

wäre nicht verkehrt diese Sachen zu Hause zu haben, wenn man Reptilien pflegt.

- Eine Digitale Waage, möglichst genau geeicht - dient zur regelmässigen Gewichtskontrolle, bekommt man in jedem gut sortiertem Elektrofachhandel.

- Ein Schlangen-Hacken - dient zum leichteren händeln von möglichen agressiveren Exemplaren der Gattung Schlange, in jedem guten Terraistik-Online-Shop, aber auch in manschen Zoofachläden zu finden.

- Einige Einwegspritzen - dienen für unterschiedlichere Dinge, wie Mediekamenten eingabe, in Apotheken zu bekommen und beim Tierarzt.

- Ein oder mehrere weiche Schläuche, dient ebenfalls zum beispiel zur Medie eingabe, direkt in den Magen führen, bekommt man beim TA oder in einen Aquariencenter bzw. Zoofachgeschäft.

- Desinfektionsmittel ohne Parfümstoffe, zum desinfizieren von allem möglichen, wie Hände, Terris etc.

- Einweg Handschuhe, für vielerseits Dinge zu gebrauchen, wie das versorgen kranker Tiere.

- Durchlichtmikroskop, dient für z.B. selbständig Kotproben zu untersuchen nach eventuellen Parasiten.

- verschienene Größen an Pinzetten, am besten richtige Laborpinzetten, bekommt man in vielen gut sortierten Terrarienläden und in Online-Shops, gebrauch unterschiedlich und kreativ einsetzbar......z.B. auf machen des Mauls einer Schlange, wenn man Ihr mal in den Mund schauen muss, wie wenn sie z.B. an Mundfäule leiden, so kann man auch leichter diese behandeln und den Mundraum ausputzen mit H2O2, was man z.B. machen muss, wenn man ein Tier hat was an Mundfäule leidet, um die abgestorbenen "Fleischfetzen" im Mundraum zu reinigen bzw. zum entfernen, damit sich nicht immer wieder neue Entzündungsherde bilden, die Heilung geschieht schneller.

 

 


 

 

Noch einige Berichte in ausführlicherer Form :

 

Äußerliche Verletzungen bei Reptilien :

Die Diagnose:
Verletzungen am Reptil können verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel :
Bissverletzungen durch Rivalen als auch durch Futtertiere, Verbrennungen, unsachgemäßer Umgang bzw. Händeln mit den Tieren und vieles mehr. Wobei die beiden Erstgenannten so ziemlich die häufigsten Verletzungen bei Reptilien sind.
Hier liegt es am Pfleger, zu entscheiden ob gleich ein Tierarztbesuch von Nöten ist oder nicht.
Oftmals bei Schlangen die lebendes Futter bekommen, erleiden diese des öfteren leichte bis schwere Bissverletzungen durch Nagetiere/ Futtertiere.

Die Therapie:
Meistens ist es unnötig, die gebissene Schlange/Echse beim Tierarzt vorzustellen, vorausgesetzt sie sind nicht großfläschig und tief.
Man sollte beurteilen können, ob es ohne fremde Hilfe selbstständig verheilt, sprich ohne TA, da dies in der Natur schließlich ebenfalls häufiger vorkommt. Man kann Bepanthen Wund- und Heilsalbe anwenden bei kleineren Wunden. In ganz extremen Verletzungsfällen kann man ebenfalls Betaisadona verwenden.
Bei Brandverletzungen ist es ähnlich, aber ebenfalls hängt das vom Verbrennungsgrad ab. Da kann es sinnvoll sein, doch den Tierarzt am besten zu Rate zu ziehen, da man den Grad einer Verbrennung nur Schwer als nicht Arzt sehen kann, bei Unsicherheit ist bloss nicht selber an dem Tier rum Doktorn.
Abgefallene oder abgerissene Echsenschwänze stellen für gewöhnlich keinerlei Behandlungs bedarf dar. Die Wunde im Auge behalten, da ein Restrisiko bestehen kann, das vieleicht eine Entzündung entstehen könnte.

Bepanthen: Der Wirkstoff Dexpanthenol wird in den Hautzellen in die Panthotensäure aus der Gruppe der B-Vitamine umgewandelt, die für die Bildung und Regeneration der Haut unverzichtbar ist. Das Präparat beschleunigt den Schwund der Anzeichen einer gereizten Haut und hilft die wunde Haut zu heilen. 

 

Maulfäule bei Schlangen

die Ursache :
Ulzerative Stomatitis oder Maulfäule ist eine der häufigsten Krankheiten bei Schlangen.
Neben Vitamin C- und A-Mangel wird eine Vielzahl von Keimen, durch Mikroläsionen in die Schlange eindringen, verantwortlich gemacht dafür.

Diagnose:
Infizierte Maulschleimhaut ist mit weißlichgelben Belägen überzogen, (Eiter/Entzündung). Oft findet man eitrig-käsige bis nekrotische Beläge sowie Schleimhautdefekte. Die Nahrung wird dann auch verweigert.

Therapie:
Nach mechanischem entfernen des nekrotischem Gewebe, wird das Maul mit 3% Wasserstoffperoxid gereinigt, man nehme Wattestäbchen und tränke sie in das H2O2 und öffnet das Maul mit hilfe eine Pinsette, man muss es am besten zu zweit machen, einer kontrolliert die Schlange, der andere reinigt mit dem Stäbchen das Maul der Schlange. Neben der lokalen Behandlung erhalten die Schlangen oral Enrofloxacin (Baytril v. Bayer), nur über den Tierarzt erhältlich.
Muss auf das Gewicht der zu behandelnden Schlange angepasst werden. Befallene Tiere sollten separiert , das gilt generell so, untergebracht werden.

Mundfäule bei Echsen:
Bei Echsen kommt Maulfäule seltener vor als bei Schlangen.

Diagnose:
Die Tiere verweigern ihre Nahrung, Blutungen sind in der Maulhöhle zu erkennen.
Hinzukommende Schleimansammlungen, ulzerative (geschwürartige) Hautläsionen und weiße Beläge. Dies kann sich bis zur Luftröhre ausbreiten und dem Tier die Luft nehmen.
Bei tiefgreifenden Schleimhautdefekten kann es zu einer Entzündung der Knochenhaut der Kiefer- und Gaumenknochen kommen.

Therapie:
Nach Entfernung der Beläge wird tägl. zweimal die Maulhöhle mit Supronal ausgepinselt. Oral erhalten die Tiere auch hier Enrofloxacin. In einer Dosis von 3-5mg/Kg. Gleichzeitig sollten Multivitamine gegeben werden.

 

Weitere Infos zu Milbenmitteln :

Blattanex wird nicht mehr hergestellt, Alternative Detia Strip mit dem gleichen Wirksotoff Dichlorvos. Ausreichend für rund das doppelte Volumen wie Blattanex! Anwendungsvorschläge beachten bei diesem Produkt. Dieses Produkt trägt das Gefahrensymbol T+ (=sehr giftig!) und daher muss der Käufer mindestens 18 Jahre alt sein !!! 

Alternativ :

Bolfo Terrarium Strip gegen Milben. Wirkstoff Dichlorvos ist das gleiche mittel drin, aber nicht so konzentriert, ist fast wie blattanex, nur dass das tier nicht im direkten kontakt damit kommt da eine schutzhülle drum ist mit löcher, damit das mittel wirken kann und man klebt es an die entweder decke, rückwand oder scheibe.
Im praktischen Dosierautomat. Gegen Milben, Zecken Mücken und sonstiges Ungeziefer. Anwenung: Den Strip 5 Tage ins Terrarium, fünf Tage Pause und noch mal fünf Tage ins Terrarium. Bei sehr großen Terrarien sind zu empfehlen 2 oder mehrere Strips einzubringen.

 

Under constructions!!!!!!!!

 

 

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